Aktuelles
HSE – Weihnachtsaktion 2011: Geschenke für Kinder im Frauenhaus
Bereits einige Tage vor Weihnachten übergab eine Delegation der Firma HSE, Südhessische Energie AG, in der Frauenhaus-Beratungsstelle viele bunte Päckchen für die Kinder im Frauenhaus.
Die Idee zu dieser weihnachtlichen Geschenkaktion hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns. Bereits Wochen vor dem Fest hatten die Kinder ihre Wunschzettel, versehen mit ihrem Vornamen und ihrem Alter verschickt. Die Karten wurden an den großen Weihnachtsbaum im Foyer des Unternehmens gehängt. Dort konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Karte auswählen und den Wunsch des Kindes erfüllen.
Als Dankeschön malten die Kinder im Frauenhaus zusammen ein Bild, das dann von einer kleinen Delegation an diesem Nachmittag freudestrahlend übergeben wurde und ebenso viel Freude auslöste.
KIWANIS spendiert Theaterbesuch für Kinder und ihre Mütter
Am letzten Adventswochenende lud der Verein Kiwanis e.V. etwa 30 Frauen und Kinder aus dem Frauenhaus zu einer Vorstellung der Theatergruppe „Die Stromer“ ein. Das Stück „Die Fee und das Monster“ wurde im Theater Mollerhaus gespielt.
Anschließend waren alle Gäste im Foyer zu Kaffee, Tee und Kuchen eingeladen.
Kiwanis, eine internationale Organisation, die sich auch in Darmstadt für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzt, hat mit dieser schönen Idee den Mädchen und Jungen aus dem Frauenhaus und natürlich auch ihren Müttern eine große Freude bereitet und für einen vergnüglichen Nachmittag gesorgt.
25. November: "Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen"
Unter diesem Motto beteiligte sich das Darmstädter Frauenhaus auch 2011 an der bundesweiten Fahnenaktion, die Terre des Femmes ins Leben rief und die jedes Jahr rund um den 25.November, dem internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen, stattfindet.
Zusammen mit der Stadträtin Barbara Akdeniz und Vertreterinnen des Frauenbüros setzten Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen des Frauenhauses mit den Fahnen "Frei leben - ohne Gewalt" ein weithin sichtbares Zeichen gegen die alltägliche Gewalt, von der Frauen aller Generationen und Kulturkreise betroffen sind. Die vor dem Stadthaus in der Frankfurter Straße gehissten Flaggen sollten dort auf den internationalen Gedenktag aufmerksam machen, der seit 1990 auch von der UNO offiziell anerkannt ist.
Im Anschluss an die Fahnenaktion waren alle Aktivistinnen in die Beratungsstelle des Frauenhauses eingeladen, wo sich die Frauen bei Tee und Gebäck aufwärmen und noch miteinander ins Gespräch kommen konnten.
Spendenaktion der Firma Merck
Frauen und Kinder des Frauenhauses erhielten in diesem Jahr auch Weihnachtspost von der Firma Merck. Eine Gruppe von Mitarbeiterinnen übergab in der Beratungsstelle ca. 30 Päckchen, die jeweils für Frauen, Mädchen und Jungen mit passenden Geschenken im Wert von bis zu 20 Euro gefüllt waren. Die anwesenden Kinder und Mütter bedankten sich mit Kaffee und selbst gebackenen Plätzchen. Für diese Aktion war zuvor wochenlang bei Merck geworben worden.
Insgesamt kamen 600 Päckchen für verschiedene Einrichtungen in Darmstadt zusammen. Außerdem wurde der Frauenhausmitarbeiterin eine Spendenbüchse überreicht, in der sich 920,--Euro befanden.
Die EDV-Abteilung von Merck hatte bei einem Adventskaffee für den guten Zweck gesammelt und für das Frauenhaus geworben. Die Spende soll für die pädagogische Arbeit mit den Mädchen und Jungen im Frauenhaus verwendet werden.
Häusliche Gewalt gefährdet die Gesundheit
Im Rahmen der Veranstaltungen zum Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen" fand am Mittwoch, 24.11.10 eine Fachtagung zum Thema "Gesundheitliche Aspekte häuslicher und sexualisierter Gewalt" statt. Das regionale Netzwerk Gewaltschutz war Veranstalterin, das Frauenhaus Darmstadt und andere Frauenunterstützungseinrichtungen organisierten den Fachtag mit dem Ziel, insbesondere Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisches und pflegerisches Fachpersonal für diese Problematik zu sensibilisieren.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gehört häusliche Gewalt weltweit zu den häufigsten Gesundheitsrisiken für Frauen. In Deutschland ist jede vierte Frau von körperlicher oder sexualisierter Gewalt in der Partnerschaft betroffen. Dies benennt eine Studie des Bundesfamilienministeriums.
Gerade Ärzte und Ärztinnen sind oft erste Ansprechpersonen für Frauen mit Gewalterfahrungen. Dem Gesundheitswesen kommt daher eine Schlüsselrolle zu im Hinblick auf das Erkennen der Gewaltproblematik, ihre gerichtsverwertbare Dokumentation und die Weitervermittlung an spezialisierte Einrichtungen, die Beratung und Unterstützung anbieten.
Mit dieser Veranstaltung sollte auf die Bedeutung des Gesundheitsbereiches hingewiesen und die Kooperation aller beteiligten Einrichtungen und Berufsgruppen gefördert werden. Eine Dokumentation der Fachvorträge wird auf der Homepage des Netzwerkes Gewaltschutz bereit gestellt (www.frauenbuero.darmstadt.de).
Einblicke - 30 Jahre Frauenhaus in Darmstadt
Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Einrichtung lud das Darmstädter Frauenhaus Ende Oktober 2010 in die Räume seiner Beratungsstelle in der Bad Nauheimer Str. 1 zu einem Tag der offenen Tür.
Frauenhaus und Beratungsstelle haben ein neues gemeinsames Logo, das zusammen mit der Broschüre "Einblicke - 30 Jahre Frauenhaus in Darmstadt" vorgestellt wurde. Außerdem wurden Bilder aus dem Frauenhaus und einem aktuellen Kunstprojekt gezeigt.
Gäste konnten die Beratungsstelle in der Zeit von 11 bis 15 Uhr kennen lernen, sich über das Thema "Häusliche Gewalt" informieren und Kontakte knüpfen.
Aus gegebenem Anlass standen auch Sekt, Selters und Häppchen bereit. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verbänden und Mitarbeiterinnen anderer sozialer Einrichtungen nahmen das Angebot gerne an und nutzten die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.
Zonta Club Darmstadt spendet wieder für Frauenhaus
Der Zonta Club e.V. unterstützt die Arbeit des Frauenhauses seit vielen Jahren mit Spenden und Benefizveranstaltungen.
Auch 2010 erhielt die Schutzeinrichtung eine großzügige Zuwendung in Höhe von 5.000,--Euro. Ein Teil der Spende stammt aus dem Erlös eines Filmabends im Rex-Kino anlässlich des 8. März (Internationaler Frauentag).
Mit dieser finanziellen Unterstützung können zwei Therapieprojekte im Rahmen der Gruppenarbeit mit Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, verwirklicht werden.
Zonta ist eine internationale Organisation berufstätiger Frauen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzt. Den engagierten Damen danken wir für ihr großes Engagement ganz herzlich!
„Gewalt kommt mir nicht in die Tüte” - Aktion im November 2009
Die bundesweit verbreitete Brötchentüten-Aktion findet in diesem Jahr auch in Hessen statt. Auf Initiative der Frauenbeauftragten und in Kooperation mit der Bäckerinnung und dem Netzwerk Gewaltschutz werden im November in vielen Bäckereien in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg Brötchen in ganz besonderen Tüten verkauft. Sie haben den Aufdruck „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“ und informieren auf der Rückseite über wichtige Telefonnummern zum Thema häusliche Gewalt.
„Eure Ehre – unser Leid”
Lesung mit Serap Cileli in der Stadtbibliothek am 25.11.2009
Auch in diesem Jahr organisiert das Frauenhaus Darmstadt anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ in Kooperation mit anderen Einrichtungen des Netzwerkes Gewaltschutz eine Veranstaltung, die auf diese massive Menschenrechtsverletzung aufmerksam machen soll.
Die türkische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin S.Cileli war selbst betroffen und engagiert sich seit vielen Jahren für Frauen und Mädchen aus ihrem Kulturkreis, die von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat betroffen oder bedroht sind. Frau Cileli und auch Fachfrauen des Netzwerkes stehen nach der Lesung noch für Fragen zur Verfügung. Die Moderation hat K. Steffens.
Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek beginnt um 19.00 Uhr. Für mitgebrachte Kinder wird eine Betreuung in der Kinderecke angeboten.
Außensprechstunde im Stadtteil Eberstadt auch 2009
Die Beratungsstelle des Frauenhauses bietet weiterhin für Frauen in Eberstadt eine Sprechstunde vor Ort an. Jeden Freitag ist eine Mitarbeiterin in der Eberstädter Marktstrasse persönlich erreichbar. Der Beratungsraum wird vom Städtischen Sozialdienst zur Verfügung gestellt.
Frauen haben hier die Möglichkeit, auch ohne vorherige Anmeldung, das Gesprächsangebot der Beratungsstelle zu nutzen. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Die Mitarbeiterin unterliegt der Schweigepflicht und hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.
Beratung in Darmstadt-Eberstadt: Freitags 9.00 – 11.00 Uhr
Eberstädter Marktstr. 18 (über der Post)
Tel. 06151-6695842
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2008
Das Darmstädter Frauenhaus organisiert an diesem Tag zusammen mit anderen Vertreterinnen des Netzwerkes gegen Gewalt einen Informationsstand in der City, Wilhelminenstraße /Kinopassage. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr informieren Fachkräfte über Angebote zur Prävention und zum Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt.
Außerdem wird in Kooperation mit dem Programmkino Rex um 20.30 Uhr der spanische Spielfilm „Öffne meine Augen“ gezeigt. Dieser mehrfach ausgezeichnete Film befasst sich sehr einfühlsam mit dem Thema Gewalt in der Ehe. Der Eintritt ist frei. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Vertreterinnen des Netzwerkes „Prävention und Schutz für Kinder, Jugendliche und Frauen bei sexualisierter und häuslicher Gewalt“, das nun seit 10 Jahren besteht, ins Gespräch zu kommen.
Spendenaktion für das Frauenhaus am 06.12.2007
Am Nikolaustag organisierte die Luisencenter-Werbegemeinschaft im Einkaufszentrum am Luisenplatz einen Stollenverkauf zugunsten des Frauenhauses.
Die Bäckerei Bormuth stellte 50 Meter Butterstollen zur Verfügung, die im Laufe des Tages verkauft wurden. Neben Centermanager Stephan Wolter und Matthias Bormuth engagierten sich auch Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, sowie die Vorsitzende des Trägervereins Deutscher Frauenring Darmstadt, Frau Dr.Hausberg.
Die vorweihnachtliche Verkaufsaktion brachte insgesamt 1400,--Euro. Diese Spende soll in verschiedene Projekte des Frauenhauses zur Gewaltprävention fließen.
Fachtagung am 27.11.2007 im Polizeipräsidium Südhessen
„Gewalt gegen Frauen im häuslichen Bereich“
- Effektive Hilfe braucht Vernetzung - die Polizei als Partner im Prozess
Veranstalterin: Netzwerk Prävention und Schutz bei sexualisierter und häuslicher Gewalt
Das Frauenhaus Darmstadt und seine Fachberatungsstelle waren als Mitveranstalterinnen an der Vorbereitung und Durchführung der Tagung beteiligt. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der Zusammenarbeit mit der Polizei.
Kampagne Standpunkte 2007 wird fortgesetzt
„Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt”
Die bundesweite Kampagne soll auf die vielfältigen Formen der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.
Auf Initiative des Darmstädter Frauenhauses fand während der Fachtagung am 27.11.07 im Polizeipräsidium eine kurze Präsentation und Mitmach-Aktion zur Kampagne statt.
Die Schirmherren der Veranstaltung ließen sich mit ihrem Standpunkt „Vernetztes Handeln gegen häusliche Gewalt“ fotografieren. Diesem Beispiel folgten noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung.
Alle Beteiligten setzen mit ihrem Standpunkt ein Zeichen gegen Gewalt und zeigen, dass Gewalt gegen Frauen keine Privatsache ist, sondern uns alle angeht.
Die Standpunkte-Fotos werden auf den Internetseiten des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe gezeigt, der diese Kampagne initiiert hat
(www.frauen-gegen-gewalt.de).
Neue Broschüre: „Wenn Patientinnen von Gewalt betroffen sind”
- Informationen für Ärztinnen und Ärzte über Gewalt gegen Frauen -
In Kooperation mit den Frauenunterstützungseinrichtungen im Landkreis, sowie dem Frauennotruf der Pro familia hat das Darmstädter Frauenhaus eine neue Broschüre für Ärztinnen und Ärzte herausgegeben.
Es geht um den Umgang mit häuslicher Gewalt und die Möglichkeiten, die Ärztinnen und Ärzte haben, betroffene Frauen zu unterstützen. Studien belegen, dass gerade Arztpraxen und Kliniken zu den ersten Anlaufstellen für misshandelte Frauen gehören.
Mit dieser Broschüre sollen die im Gesundheitsbereich tätigen Berufsgruppen unterstützt und ermutigt werden, die Problematik bei Patientinnen anzusprechen und über weitergehende Hilfsangebote zu informieren.
Die Broschüre kann über das Frauenhaus bezogen werden.